buchenbühlerschule

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Unsere Schule

 

Schulskizze

Als erstes Gemeinschaftsgebäude entstand im Scheitelpunkt der Siedlung die »Volkshauptschule«. Am 6. Juni 1921 wurde sie feierlich eingeweiht: Die Lehrer kleideten sich in schwarzen Gehrock und Zylinder, die Kinder erschienen zum Fototermin im Feinsten, was sie besaßen; Matrosenanzug und Kommunionskleid, aber auch Holznagelschuhe und blanke Füße. Viele Siedlerleute waren dabei. 186 Schülerinnen und Schüler kamen hier zunächst in vier Zimmern, auf acht Klassen aufgeteilt, unter. Bis heute hat es sich als weitschauende Planung erwiesen, daß der Schule schon damals ein großes Gelände reserviert worden ist. Im Laufe der Jahre kamen mehrere Gebäude, ein Sportplatz und ein großer Schulgarten dazu.

Schule in den 30ernEinige der ersten Lehrer waren selbst Siedler und kannten deshalb die Freuden und Nöte der Buchenbühler Menschen. Wiederholt verlieh Schulleiter Georg Galsterer seinen guten Anzug für eine Beerdigung. Lehrer Anton Zahn stand zeit seines langen Lebens im Dienst der Siedlung. Die Schule blieb eng mit dem Leben der Siedler verbunden, selbst die Kärwa fand bis Ende der fünfziger Jahre im Schulhof statt. Heute sind die Schulfeste beliebte Anziehungspunkte für die ganze Siedlung, für Alt und Jung.

Das Tun und Denken in der Schule wurde in allen Phasen von der aktuellen Politik, vom Zeitgeist wie von den gesellschaftlichen Notwendigkeiten geprägt. Nach 1933 mußte die nationalsozialistische Ideologie gelebt und gepredigt werden. Der damalige Schulleiter soll ein strenger Anhänger Hitlers gewesen sein. Der Zweite Weltkrieg brachte auch für die Buchenbühler Angst und Leid. Wiederholt heulten die Sirenen, richteten Bomben Schäden an und töteten Menschen. Geordneter Schulbetrieb war nicht möglich.

Nach dem Krieg füllte sich die Schule (sie war mit 18% Gebäudeschaden glimpflich weggekommen) mit Kindern von Ausgebombten und Flüchtlingen. Ein Holzscheit für den Ofen im Klassenzimmer gehörte im Winter in jeden Schulranzen. Davon weiß der frühere Lehrer Hans Pöhlmann noch heute zu erzählen. Für jeden gab es eine Stärkung durch die Schulspeisung. Schichtunterricht ›löste‹ das Problem der Unterversorgung mit Räumen und Lehrern. Das Hakenkreuz wurde von der Tumhallendecke entfernt. Demokratische Unterrichtsformen wurden eingeübt.

Seit Mitte der achtziger Jahre bekam die Schule eine ökologische Prägung: Naturschutz, Müllvermeidung und gesundes Pausenfrühstück wurden zu einem wesentlichen Teil der Schulwirklichkeit. Die Stadt belohnte diese modellhaften Bemühungen 1985 und 1989 jeweils mit dem Umweltpreis.

– aus Groh/Willenberg: Buchenbühl.
Korn & Berg, 1991.

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